【Mundpflege】Die Lücke in der Krebsbehandlung: Wie orale Mukositis den wahren Wert von Krebsmedikamenten beeinflusst
Im Verlauf einer onkologischen Behandlung liegt der Fokus oft ausschließlich auf den Tumorabtötungsraten von zielgerichteter Therapie, Chemotherapie oder Immuntherapie, während ein entscheidender Punkt häufig übersehen wird: schwere, medikamenteninduzierte orale Mukositis. Laut einer groß angelegten retrospektiven klinischen Studie von Elting et al., die 2003 in der Fachzeitschrift „Cancer“ veröffentlicht wurde, mussten 19 % der Patienten mit schwerer oraler Mukositis eine Dosisreduktion hinnehmen, und bei erschreckenden 28 % kam es zu Behandlungsverzögerungen. Diese Daten offenbaren eine bittere Realität: Das Versagen vieler Krebstherapien beruht nicht auf der Ineffektivität der Medikamente selbst, sondern auf den durch die Schleimhautgeschwüre verursachten Qualen. Diese Schmerzen beeinträchtigen den Appetit und die körperliche Leistungsfähigkeit der Patienten und zwingen die Ärzte letztendlich dazu, die Standardbehandlung zu unterbrechen oder die Dosis zu reduzieren.

Angesichts dieser unfreiwilligen Abnahme der Therapietreue wiesen die 2020 von der Multinational Association of Supportive Care in Cancer und der International Society of Oral Oncology (MASCC/ISOO) herausgegebenen Leitlinien für die klinische Praxis darauf hin, dass die Immunität der Patienten während einer Chemoradiotherapie stark geschwächt ist. Daher wird die Anwendung topischer entzündungshemmender Salben mit Steroiden nicht empfohlen.
Vor diesem Hintergrund wird der Nutzen physikalischer Barrieretherapien neu bewertet. Diese makromolekularen Medizinprodukte, die hohe Konzentrationen an Hyaluronsäure oder Polyvinylpyrrolidon (PVP) enthalten, wirken ausschließlich durch physikalische Isolation. Eine 2014 in „Supportive Care in Cancer“ veröffentlichte doppelblinde klinische Studie von Hadjieva et al. zeigte, dass sich die Schmerzwerte bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren innerhalb weniger Minuten nach der Anwendung signifikant verringerten. Im selben Jahr veröffentlichten Allison et al. in der Fachzeitschrift „Cancer“ eine übereinstimmende Schlussfolgerung: Die Anwendung makromolekularer Hydrogele kann das Auftreten schwerer Ulzera wirksam verzögern. Diese physikalischen Filme können freiliegende Nervenenden umhüllen, die Reibungsreize durch Nahrung, Speichel sowie saure oder alkalische Substanzen abschirmen und interagieren nicht mit Chemotherapeutika.

Durch die Synthese verschiedener empirischer Erkenntnisse können physikalische Barrierefolien Schmerzen sofort lindern und Patienten die Fähigkeit zur oralen Nahrungsaufnahme ermöglichen. Dies trägt nicht nur dazu bei, dass Patienten die Behandlung besser durchstehen; diese nicht-pharmakologischen Hilfsmittel sind auch die Grundlage dafür, dass hochwirksame Chemotherapeutika in voller Dosis und planmäßig gemäß ärztlicher Anordnung verabreicht werden können. Nur wenn die mukosale Schutzbarriere und der körperliche Ausgangszustand des Patienten gesichert sind, können Krebsmedikamente ihre maximale klinische Wirksamkeit ohne Unterbrechung entfalten.
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Schnelle Linderung schmerzhafter oraler Läsionen bei Patienten mit Krebs oder Aphthen, insbesondere bei solchen mit durch Chemotherapie oder Strahlentherapie verursachter oraler Mukositis (OM). Das konzentrierte Hi-MUPRO Mundgel zur mehrfachen Anwendung eignet sich für Patienten mit einer Vielzahl von Mundgeschwüren. Es bietet eine vollständige Abdeckung und lindert Schmerzen und Beschwerden sofort, sodass Patienten problemlos schlucken und eine optimale Nährstoffversorgung aufrechterhalten können. Geeignet für die unterstützende Versorgung in Krankenhäusern, die onkologische Versorgung, Kliniken und Apotheken; auch für Private-Label- und Vertriebspartnerprogramme erhältlich. FSC / CE / QMS / ISO13485
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